Fairer Handel mit Gütern

Zu welchen Bedingungen dort gearbeitet wird ist für den Konsumenten nicht auf den ersten Blick ersichtlich. In den meisten Fällen ist die Diskrepanz zwischen der reichen Konsumentenschaft im Westen und den armen Produzenten im Süden jedoch frappierend. Oftmals verdienen Kleinbauern einen Bruchteil der mit Südfrüchten, Rosen oder Kaffee erwirtschafteten Gewinne.

Lebensbedingungen verbessern

Der faire Handel ist eine Handelspartnerschaft, welche den Arbeitern in den Entwicklungsländern ein sicheres und menschenwürdiges Leben ermöglicht. Produkte mit einem Fairtrade-Gütesiegel garantieren den Kleinbauern faire Preise, bessere Arbeitsbedingungen und einen Mindestlohn. Dabei beruht die Partnerschaft auf einem direkten Kontakt ohne Zwischenhändler.

Kinderarbeit und gesundheitsschädliche Arbeit sind verboten. Fairtrade ermöglicht Investitionen in soziale Projekte wie Schulen, medizinische Versorgung oder Bildung. Durch den Kauf von Produkten mit dem Fairtrade-Gütesiegel haben Konsumenten einen direkten Einfluss auf die Lebensbedingungen der Produzenten.